Tattoo-Fragebogen der Bildungsverwaltung ist an Übergriffigkeit kaum zu überbieten

Der Bildungsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Thorsten Weiß, äußert sich fassungslos über den heute bekannt gewordenen Fragebogen der Senats-Bildungsverwaltung, in dem von Beamtenanwärtern Auskunft über Tattoos selbst an intimsten Stellen verlangt wird:



"Der Versuch, intimste Details über eventuellen Körperschmuck bei Beamtenanwärtern auszuforschen, ist an Übergriffigkeit kaum zu überbieten. Dass eventuelle problematische Tattoos nicht an sichtbaren Körperstellen getragen werden dürfen, ist klar. Alles andere fällt in den Privatbereich der Anwärter. Hier hat der Staat nichts zu suchen. Die Verwaltung sollte den Fragebogen umgehend einstampfen und weitere derartige Ausforschungsversuche gar nicht erst unternehmen."