Verstaatlichung des Stromnetzes schwerer Fehler


AfD-Wirtschaftsexperte Christian Buchholz hat den Kauf des Stromnetzes von Vattenfall durch den Berliner Senat als schweren Fehler bezeichnet:


„Es ist ein schlechtes Geschäft zu einem schlechten Zeitpunkt. 2,18 Mrd. EUR Kaufpreis sind viel zu hoch und nicht einmal das Ende der Fahnenstange. Da in Folge des EnWG in nächster Zeit alle Verbrauchmessgeräte ausgetauscht werden müssen, ist mit einer Gesamtbelastung des Steuerzahlern von bis zu 2,5 Mrd. EUR zu rechnen.


Zudem bewegt sich das Land Berlin in einem Geschäftsfeld, von dem es nichts versteht. Nicht ausreichend gewichtet wurden zum Beispiel die künftigenRahmenbedingungen der Regulierungsbehörde für Monopolbetreiber. Diese hat die Stromgebühren bisher regelmäßig abgesenkt, um die Anbieter zu mehr Effizienz zu zwingen. Unter der Strich geht Berlin so ein unkalkulierbares Risiko für die Steuerzahler ein. Im Ergebnis kommen durch den Stromnetzkauf schon jetzt 675 EUR neue Schulden auf jeden einzelnen Berliner zu.


Unsere Sorge ist, dass die Berliner nach der Verstaatlichung mit schlechteren Leistung bei höheren Preise rechnen müssen. Denn das ausgerechnet der durch seine sozialistischen Experimente berüchtigte rotrotgrüne Senat effizienter arbeiten soll, als ein markterfahrenes Unternehmen, glaubt niemand. Insbesondere die Rechtfertigung für den Kauf, die Energiewende beschleunigen zu wollen, lässt nichts Gutes ahnen. Darum ist heute kein guter Tag für die Berliner Bürger und die Berliner Wirtschaft.“







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