Von der „Schulbauoffensive“ bleiben nur vollmundige Ankündigungen

Der Bildungsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Thorsten Weiß, kommentiert die Verschiebung der dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an mehreren Berliner Schulen:

„Die Begründung des Senats macht fassungslos: Dass zu wenig Personal für die Planung der Baumaßnahmen vorhanden ist, war bereits in der letzten Legislaturperiode bekannt, doch passiert ist nichts. Und trotz 1,2 Milliarden Steuer-Mehreinnahmen kürzt die Landesregierung das Geld für Schulsanierungen sogar. Hier wird deutlich, welch geringen Stellenwert Rotgrünrot den Schülern beimisst. Und es zeigt sich, dass die vollmundigen Ankündigungen zur ‚Schulbauoffensive‘ nur leere Worte sind.

Dringend nötige Schulsanierungen jahrelang zu planen und dann plötzlich abzusagen, grenzt an seelische Grausamkeit gegenüber Schülern und Lehrern der betroffenen Schulen. Da tröstet es auch wenig, dass das Geld in die Sanierung anderer, weniger maroder Schulen geht. Es ist schlimm genug, dass die Qualität des Berliner Bildungssystem unterirdisch ist. Dass den Kindern ihre Schulen überm Kopf wegfaulen, ist unerträglich.“