Woldeit (AfD) zum Schießstandskandal: Zynischen Zeitspiel schadet den Polizisten

Der Innenexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Karsten Woldeit, begrüßt das Ergebnis der Sichtungskommission zum Schießstandskandal der Polizei:



„Ich habe die Zusammensetzung der Bewertungskommission von Anfang an kritisiert, denn es war abzusehen, dass ihre Bescheide nicht in erster Linie am Wohl der geschädigten Polizisten ausgerichtet sein würden. Um so wichtiger war die Arbeit der Sichtungskommission, die den Bewertern denn auch ein katastrophales Zeugnis ausgestellt hat. Ich danke der Sichtungskommission für ihre Arbeit und freue mich für die betroffenen Polizisten.


Das Land Berlin hat die geschädigten Polizisten jahrelang zuerst im unklaren über die Gesundheitsgefahr gelassen, der sie ausgesetzt waren, dann jeglichen Anspruch auf Schadenersatz bestritten und letztlich, wie jetzt erwiesen ist, auch noch viel zu niedrige Entschädigungen angesetzt. Diese Zeitschinderei muss jetzt ein Ende haben.


Ich fordere die Innenverwaltung auf, den geschädigten Polizisten jetzt zügig die ihnen zustehenden Entschädigungszahlungen in angemessener Höhe zukommen zu lassen. Sie sind im Dienst des Landes Berlin und durch eklatantes Versagen der Zuständigen teilweise schwer krank geworden. Es wird Zeit, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt."