Zurück zur alten Stärke!

AfD-Fraktionschef Georg Pazderski hat die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgewertet:


"Die Verluste für die AfD sind vor allem auf die veränderte Themenlage zurückzuführen. Während bei den letzten Landtagswahlen die illegale Masseneinwanderung beherrschendes Thema war, ging es gestern vor allem um Corona. Wir alle wissen, dass von Krisen stets die Regierungen, in diesem Fall die Landesregierungen profitieren. Das war auch diesmal so. Ich bin aber sicher, dass wir wieder zur alten Stärke zurückfinden, wenn die Menschen vollumfänglich realisiert haben, wie sehr die Altparteien unser Land mit ihrer fatalen Lockdown-Politik gegen die Wand fahren und runterwirtschaften. Wie tief der Frust darüber bei den Wählern sitzt, zeigt die hohe Zahl der Nichtwähler. Sie müssen wir künftig wieder gezielter abholen.


Leider sind auch die Hetze der Altparteien und die Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes nicht spurlos an uns vorüber gegangen. Es sind aber nicht nur äußere Faktoren, die der AfD geschadet haben. Wir müssen uns endlich noch deutlicher von Rechtsaussen abgrenzen und dürfen radikalen Elementen und Positionen keine Bühne mehr bieten. Nur als bürgerlich-konservative Partei, die fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht, sind wir dauerhaft eine echte Alternative, die auch für das bügerliche Lager wählbar ist. Hinzu kommt, dass wir nicht noch einmal den Fehler machen dürfen, die Briefwähler zu vernachlässigen. Das sind die Lehren aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz."