Zur heutigen Besprechung im Sportausschuss über das Thema eines eventuellen Stadionneubaus von Herth

Zur heutigen Besprechung im Sportausschuss über das Thema eines eventuellen Stadionneubaus von Hertha BSC im Olympiapark sagt der Sportexperte der AfD-Hauptstadtfraktion Karsten Woldeit:



„Leider konnten in der heutigen Anhörung wesentliche Bedenken zu dem jetzt angedachten Stadionstandort auf dem so genannten ‚Lindeneck‘ nicht ausräumen. So ist die Frage der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit des geplanten Stadionneubaus weiterhin offen, insbesondere angesichts der wieder einmal prekären Finanzsituation des Vereins. Hier irritiert auch, dass nun plötzlich von einer Kapazität von rund 45.000 Zuschauern gesprochen wird, während bisher 55.000 als wirtschaftlich notwendiges Minimum genannt wurden.


Völlig offen ist zudem, wie das neue Stadion ohne erhebliche Beeinträchtigung des denkmalgeschützten Maifeldes gestaltet werden soll oder wie die Besucherströme effizient vom und zum Stadion geleitet werden könnten, ohne sie über das Maifeld zu führen . Ebenfalls unbeantwortet bleiben die Fragen zum Lärmschutz, insbesondere der Siedlung Ruhleben/Murellenweg, und natürlich die Zukunft des auf dem Areal derzeit ansässigen Reitvereins.


So war die heute geführte Diskussion zwar wichtig, sie wird aber ganz sicher nicht die letzte zu diesem Thema sein. Und solange sich Bezirk und Abgeordnetenhaus mit diesem Thema befassen, verbieten sich weitere Vorab-Festlegungen, egal von welcher Seite.“